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     Ein kleiner Leitfaden zur Manipulation von Suchergebnissen

7. Link Farms

 

Doorway Pages und Cloaking sind in Zeiten, in denen Suchmaschinen das Ranking zu einem großen Teil von der Linkpopularität einer Webseite abhängig machen, nur noch sehr bedingt geeignet, diese auf die vorderen Ergebnisplätze zu bringen. Wichtig ist es, zu erreichen, dass möglichst viele Links zu der eigenen Webseite führen. Je prestigeträchtiger und höher bewertet die auf einen verweisende Webseite ist, desto besser für einen.

Um nun möglichst rasch viele Verweise zu bekommen, sind in großer Zahl sog. Linkfarmen entstanden. Es handelt sich dabei um nichts anderes als um Webseiten, die eine Unmenge von Links zu anderen Seiten enthalten, die ihrerseits wieder auf die betreffenden Webseiten zurück verlinken. Die Linkfarm-Webseiten haben in aller Regel keinen weiteren Inhalt außer den Links, die allein dem Zweck eines höheren Rankings dienen sollen, und werden deshalb von Suchmaschinen zurecht als Spam eingestuft (Google: „artificial linkage“). Webseiten, die sich an Linkfarmen beteiligen, werden entweder in ihrem PageRanking herabgesetzt oder völlig aus dem Index gestrichen. Es ist auch nicht besonders unwahrscheinlich, dass eine Linkfarm als solche erkannt wird. Bei einer Analyse eines Dokuments durch die Software der Suchmaschine kann auch das Verhältnis des Textes zu den Links ermittelt werden. Wird ein nur sehr geringer Textanteil festgestellt, kann dies als Indiz für eine Linkfarm gesehen werden. Doch selbst wenn eine Linkfarm als solche nicht erkannt werden sollte, bestehen kaum Vorteile. Die Wahrscheinlichkeit, über einen derartigen Link Besucher zu erhalten, ist gering. Es würde schon fast an ein Wunder grenzen, wenn jemand in der Vielzahl der Links ausgerechnet den zur eigenen Webseite anklicken sollte. Auch der Einfluss auf das Ranking ist minimal. Je weniger Links eine Webseite nämlich enthält, desto wichtiger werden diese von einer Suchmaschine eingestuft. Umgekehrt sind Links von einer Webseite, die mit diesen überfrachtet sind, so gut wie nichts wert.

Unseriöse Unternehmen bieten nicht selten an, Webseiten in Hunderten oder Tausenden von Verzeichnissen aufzunehmen und tragen die Webseiten ihrer Kunden dann in Linkfarmen ein, ohne diese über die damit verbundenen Gefahren zu informieren. Hier ist also Vorsicht geboten. Das Geld ist anders besser investiert! Hände weg von Linkfarmen! Lieber wenige gute Links von seriösen und selbst hoch bewerteten Webseiten als eine Unzahl wertloser Links von „dubioser“ Herkunft.

Guestbook Links

Gästebücher finden sich auf zahlreichen Webseiten. Ein Eintrag in diese kann mit einem Link zu der eigenen Webseite verbunden werden. Das kann Webmaster auf die Idee verfallen lassen, sich in Hunderten oder gar Tausenden von Gästebüchern einzutragen, um ihre Linkpopularität zu erhöhen. Das Auffinden einer großen Zahl von Gästebüchern ist mittels einer Suche bei Google (z.B. „Sign my guestbook“) ein leichtes. Doch lohnt sich der Eintrag auch? Vermutlich nicht! Links in Gästebüchern stehen meist in keinem Zusammenhang mit den verlinkten Webseiten und können damit auch kaum als „Empfehlungen“ aufgefasst werden. Die Suchdienste äußern sich zu dieser Methode zwar nicht, es erscheint aber nicht unwahrscheinlich, daß sie die entsprechenden Links jetzt schon oder zumindest in naher Zukunft nicht mehr berücksichtigen. Links von Gästebüchern sind sehr leicht erkennbar (in der URL der Webseite kommt i.d.R. das Wort Guestbook vor) und können deshalb sehr einfach ignoriert werden, wenn dies gewollt ist.


Inhalt:

1. Einführung 

2. Googlebombing 

3. Doorway Pages 

4. Doorway Domains 

5. Cloaking 

6. Pagejacking

7. Link Farms 

8. Meta-Tags 

9. Word Stuffing / Keyword Stuffing 

10. Florida-Update

 

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